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Neuerscheinung: Svenja Frank / Julia Ilgner (Hg.), Ehrliche Erfindungen. Felicitas Hoppe als Erzählerin zwischen Tradition und Transmoderne

Das Erzählwerk der Schriftstellerin Felicitas Hoppe ist bestimmt durch die Spannung zwischen literarischem Traditionsbezug und werkgenetischem Autonomieanspruch. Von den Prosaminiaturen »Picknick der Friseure« (1996) bis hin zur Autofiktion »Hoppe« (2012) kennzeichnen dabei Transgression, Dekontextualisierung sowie semantische Pluralisierung das inter- und autointertextuelle Rezeptionsverhalten – ein poetologisches Prinzip, das Hoppes Schreiben in der transmodernen Ästhetik verortet und von der Autorin selbst als »ehrliche Erfindung« bezeichnet wird. Die daraus entstehende eigengesetzliche Prosa, ihre komplexen Referenz- und Assoziationsräume sowie ihre erzähltechnische Vermittlung analysiert der Band u.a. aus narratologischer, gattungstheoretischer und diskursanalytischer Perspektive.

Der Sammelband ist das Ergebnis der von der AG "Rezeption und Intertextualität" ausgerichteten Konferenz "Geschichts(er)findungen", die vom 30. November bis 1. Dezember 2012 in Oxford stattfand. Die Tagung wurde im Rahmen des Writer-in-Residence-Programms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes und der
Doktorandenförderung der GS Humanities gefördert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Verlagshomepage.

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